Typisch ammerländisch und sehr gemütlich: im vollbesetzten Heimathaus des Heimatvereins Halsbek gab's zur Lesung aus "Duftwickensommer" auch noch Scones (nach dem hinten im Roman abgedruckten Rezept) und Tee. Ein wunderbarer Abend mit vielen schönen Begegnungen!
Die Jahrestagung der DeLiAs – Abkürzung für: Vereinigung der deutschsprachigen Liebesromanautorinnen und -autoren – fand in diesem Jahr im Ammerland statt. Rund 50 Kolleginnen kamen, um in Workshops und Vorträgen dazuzulernen, sich auszutauschen und Spaß zu haben. Die mehrtägige Veranstaltung begann mit einer Signierstunde in einem eigens dafür aufgebauten Zeit vor der Thalia-Filiale in Bad Zwischenahn. Mit 16 weiteren Autorinnen hab auch ich das "Meet & Greet" im Kurort sehr genossen. Das Gruppenfoto entstand vor dem Schokoladenhotel im Kreisort Westerstede. Die Nordwest-Zeitung berichtete darüber.
Alle reden gerade von Dänemark. Da passt es doppelt gut, dass sich im aktuellen Mitteilungsblatt der dänischen Karin-Michaelis-Gesellschaft ein ausführlicher Artikel von Kirsten Klitgaard über meinen Roman "Die Fliederinsel" (gemeint ist das dänische Fünen) mit dem Auftritt der damals international erfolgreichen Schriftstellerin Karin Michaelis in meiner fiktiven Handlung beschäftigt. Karin Michaelis warnte schon in den 1920er Jahren vor einem drohenden Krieg, sie nutzte ihre Berühmtheit, nervte oft, selbst bei feinen Diners, Minister und andere einflussreiche Menschen, um sie zum Kampf für den Frieden zu bewegen. In den 1930er Jahren ließ sie in ihrem Garten auf dem kleinen, vor Fünen gelegenen Inselchen Thurö mehrere Blockhäuser errichten, um intellektuell oder künstlerisch hervorragende Flüchtlinge aus Deutschland und Österreich aufzunehmen. Darunter Bert Brecht und Helene Weigel. Kirsten Klitgaard hat nun einige Absätze aus meinem Roman, in denen Karin Michaelis vorkommt, ins Dänische übersetzt, und sie schreibt auch ein paar Nettigkeiten über "Die Fliederinsel", die ich wiederum mithilfe von Google-Translater ins Deutsche übertrage:
"(...) Im Nachwort des Buches erzählt Sylvia Lott, wie sie auf einer Recherchereise als Journalistin nach Fünen, auf den Spuren von H. C. Andersen, erstmals von der Rettung der dänischen Juden erfuhr und auch davon, dass jüdische Kinder in dänischen Familien versteckt wurden.
Sie sammelte Informationen aus verschiedenen Quellen, stieß dabei auf den Namen Karin Michaëlis und schuf in einer äußerst sorgfältig recherchierten Verbindung von Dokumenten und Poesie eine Nebenfigur in ihrem Roman.
(…)
Die Autorin selbst bezeichnet ihr Buch als Unterhaltungsroman, doch dank ihr
erfuhren bis Neujahr dieses Jahres 44.944 deutschsprachige Leserinnen und Leser
von gedruckten Büchern oder E-Books, dass 99 % der Juden in Dänemark der
nationalsozialistischen Verfolgung entgingen, als Deutschland im Oktober 1943
eine Operation zu ihrer Verhaftung startete. Dort lernten sie auch die
sympathische und damals international bekannte Autorin und Dozentin Karin Michaëlis
kennen, die in den Jahren 1933–1939 in ihrem Haus auf Thurø nach besten Kräften
Auswanderern in Dänemark half."
Besonders übers freue ich mich über den Satz:
"Das Buch „Die Fliederinsel“ ist leider nicht ins Dänische übersetzt worden, aber die spannende und vielschichtige Handlung macht es zu einem Lesegenuss, wenn man Deutsch kann."
Ist es nicht schön geworden? Im Juli 2026 kommt mein erstmals vor zehn Jahren erschienener Roman "Die Glücksbäckerin von Long Island" in einer neuen Ausgabe heraus.
Im Roman "Duftwickensommer" wird es gemütlich, wenn Alwine auf Borkum ihrer Nachbarin Marieke wieder etwas von Annis Erlebnissen in England vor dem Ersten Weltkrieg erzählt. Immer gibt's Ostfriesentee, oft auch Rosinenstuten, Shortbread oder – ihr Favorit, gebacken nach Annis Rezept – lauwarme Scones mit Mascarpone und Fruchtaufstrich. Das Rezept findet Ihr hinten im Roman. Es ist eigentlich ganz einfach, aber man muss darauf achten, dass der Teig geschmeidig genug wird (was mir bei diesem Versuch, zugegeben, nicht auf Anhieb gelungen ist ;-).)
Septemberfeelings... Eine ideale Umgebung, um die in England anno 1911 spielenden Kapitel zu lesen: das „Eaton Place“ in Hamburg-Ottensen. Unbedingt den Cheesecake London Style probieren! Und in Eppendorf bei Heymann kann man den „Duftwickensommer“ kaufen. #Duftwickensommer #Sylvialott #eatonplacehamburg #heymannbuchhandlung #wirsinddelia #cheesecake #blanvalet #edwardian #sweetpea
Wie toll ist das denn?! Das Inselhotel König auf Norderney empfiehlt in seinem Inselpost-Herbst/Winterprospekt meine Norderney-Saga rund um den Inselsalon! #sylvialott #inselhotelkoenig #inselsalon #blanvalet #wirsinddelia #norderney
Vergnügliches Treffen mit Delia-Kolleginnen in Hamburg-Altona - von rechts:
#HannaPaulsen, #NinaHayden, #KonstanzeHarlan, #LeonieLastella und #Sylvialott, #wirsindDelia, #Delia
…und dann nach der Demo die Lesung aus „Duftwickensommer“ im #Klimacamp_borkum von #fridaysforfuture vor der Kulturinsel, wo den ganzen Tag über Gesprächsrunden und Workshops liefen. Zum Schluss noch der schönste Vollmond. #bohrkum #duftwickensommer #Sylvialott #DeutscheUmwelthilfe #Borkum #thalia_borkum
5. 9. 25
Was für ein Tag! Zuerst die Demo gegen die Gasbohrungen vor Borkum…Ich war dabei und hab das Klimacamp auf Borkum unterstützt, weil ich durch die Recherchen für meinen Roman "Duftwickensommer" zu der Überzeugung gelangt bin, dass die Risiken der Gasbohrungen zu groß, die Vorteile für uns alle zu gering sind. Die Demo war ein Erlebnis, hab an einem Workshop teilgenommen und viel dazugelernt, auch durch die Begegnungen mit den engagierten jungen Leuten. Aber auch viele Ältere und Insulaner aller Altersgruppen setzten sich an diesem schönen Septembertag für den Klima- und Naturschutz ein. #klimacamp_borkum, #bohrkum, #fridaysforfuture #sylvialott #duftwickensommer #borkum #deutscheumwelthilfe
30. August 25
Hab gerade meinen Roman als Hörbuch zuende gehört - ein Erlebnis! Sprecherin
https://www.audible.de/.../Duftwickensommer.../B0F9P5XV7R
#romantik #wirsinddelia #borkum #wicken
Was hab ich für tolle Leserinnen!! Herzlichen Dank, liebe Angelika S. für diese wunderbaren selbstgestrickten Socken! Ich werde sie in Ehren halten und nur im Bett tragen.
Darf ich vorstellen? Das Vorbild für Alwines recht freigeistig erzogenen Hund Lucky: Edgar heißt er im wahren Leben, das er in Hamburg-Altona verbringt. Wenn er nicht gerade als See-Hund mit Rettungsweste über die Weltmeere, na ja, hauptsächlich die Ostsee, segelt. Danke für die Inspiration, lieber Edgar!
15. August: Gerade angekommen – Belegexemplare für die 16. Auflage meines ersten Borkumromans, der erstmals vor neun Jahren erschien. Der neue Borkumroman „Duftwickensommer“ enthält übrigens ein paar kleine Anspielungen an „Die Inselfrauen“. Schon entdeckt?
Ungewöhnlich, auf Seite 1 – Frühstückslektüre mit Duftwicken und Lesungsankündigung
Eine Doppelseite in "Neues für die Frau" mit Reiseempfehlungen, Interview und Buchtipp für Borkum #Sylvialott #duftwickensommer #blanvalet
#borkum #borkumliebe #borkumstrand #wirsinddelia
Cool! Ich freu mich: Der“Duftwickensommer“ läuft seit Anfang August 25 als Fortsetzungsroman in der Tageszeitung „Neckarquelle“ im Schwarzwald. #sylvialott #duftwickensommer #Neckarquelle
"Duftwickensommer" spielt 1911 in England und 2024 auf Borkum. Die Heldin der Vergangenheit: Anni, 22, eine junge Deutsche, die als Vorleserin bei einer reichen englischen Teegroßhändlerfamilie arbeitet und hofft, mit dem Preisgeld des Wickenwettbewerbs der "Daily Mail" zu Welt bereisen zu können. Heldin der Gegenwart: Marieke, Anfang 40, leichter Silberblick, frisch geschieden, zutiefst erschöpft, die einfach nur wieder zu Kräften kommen und ihr Insulanerhäuschen renovieren möchte (sie nennt ihren Zustand "eine Halbtagsdepression"). Für den Erzählstrang auf Borkum war das Monatsmagazin "Borkum aktuell" eine wichtige Quelle. Das Tolle: Man kann es jederzeit kostenlos online durchblättern, auch die älteren Ausgaben.
https://www.yumpu.com/de/document/read/70618470/juli-2025
#sylvialott #duftwickensommer #borkum #borkumaktuell
Lotta Groenendaal von der Ostfriesen-Zeitung veröffentlichte am 11. Juni 25 einen gut recherchierten Sechsspalter über den historischen Hintergrund meines zum Teil in der Krummhörn spielenden Romans "Die Rosengärtnerin". Sie schildert das Thema Fremd- und Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkriegs sehr differentiert. Danke!
Bei meinem letzten Besuch auf Norderney habe ich auch wieder dem Bademuseum einen Besuch abgestattet und unglaublich engagierte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen getroffen. Eine von ihnen, Elise Terfehr, die meine nächste Lesung auf der Insel (am 25. Juni 25, 19.30 Uhr) zu etwas ganz Besonderem machen wird, nahm mich mit in die Kleiderkammer. Denn sie wird nicht nur historische Fotos aus dem Inselarchiv passend zu meiner Norderney-Saga präsentieren und erläutern – sie und ihre Kollegen und Kolleginnen bereiten auch zusätzlich eine kleine Modeausstellung vor, die stilistisch genau in die Zeit der Romanhandlung passt. Und ich durfte mir vorab schon mal mit Elise Terfehr in der Kleiderkammer des Bademuseums das neueste, erst kürzlich angekaufte Konvolut historischer Kleidung ansehen. Was für ein Vergnügen!